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Ehrenamt
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Altes und Neues Ehrenamt

Liebe Leserinnen und Leser, in keiner Organisation engagieren sich so viele Menschen freiwillig und ehrenamtlich wie im Sport. Die Sportvereine und Sportorganisationen erbringen viele Leistungen für die Gesellschaft: für Kinder und Jugendliche, Berufstätige und Ältere. Sie leisten wichtige Beiträge zur Gesundheit und Lebensqualität, zur Leistungsorientierung und Integration.

Auch das Lernen von sozialen und demokratischen Grundwerten und Bildung werden gefördert. Wir werden von Wissenschaftlern und Politikern in unserer Arbeit immer wieder neu bestätigt! All das macht uns stolz.
An der Basis, in Vereinen, Verbänden und Sportbünden gibt es jedoch seit längerem Schwierigkeiten, Personen zu einer ehrenamtlichen Tätigkeit oder gar für eine Position zu motivieren: Weniger Menschen sind bereit, langfristig Funktionen und Aufgaben zu übernehmen. Vereinen fehlen kompetente Vorstände und Abteilungsleitungen, Übungsleiterinnen und Übungsleiter sowie Trainerinnen und Trainer.
Dieser Eindruck wird jetzt auch von wissenschaftlichen Untersuchungen belegt: Sowohl der Sportentwicklungsbericht als auch die sportspezifische Auswertung des Freiwilligensurveys der Bundesregierung zeigen einen deutlichen Rückgang des Engagements. Andere gemeinwohlorientierte Organisationen haben ähnliche Probleme. Ein Grund zur Resignation?
NEIN! Wir müssen das ehrenamtliche Engagement im Sport neu denken und gestalten und zeitgemäße Rahmenbedingungen schaffen! Wir sollten diese Chance ergreifen und Initiativen wie z. B. die bundesweite „Aktionswoche zum bürgerschaftlichen Engagement“ nutzen, um gemeinsam über Verbesserungsmöglichkeiten zum „Engagement und Ehrenamt im Sport“ nachzudenken. Wir laden Sie ein mitzumachen, denn das Ehrenamt bleibt die wichtigste Basis für den Sport im Verein.

Ihr

Walter Schneeloch

Präsident des Landessportbundes NRW

 

 

Quelle: http://www.lsb-nrw.de/lsb-nrw/aktuelles/lsb-zeitung/

„Wir im Sport“ Ausgabe 07.2011 | Editorial